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ADAC Schleswig-Holstein und Deutsche Post verteilen Fahrradhelme an acht Grundschulen in Schleswig-Holstein

In diesem Jahr erhalten die ABC-Schützen in Schleswig-Holstein an den ausgesuchten Grundschulen, die sich besonders für die Verkehrserziehung einsetzten, nach den Sommerferien ihre Helme:
Die Boy-Lornsen-Schule in Schaalby, die Grundschulen Schmalfeld, Kisdorf, Hüttenwohld, Borstel-Hohenraden und Schipphorst – sowie die Öömrang Skuul auf Amrum und die Hermann-Neuton-Paulsen-Schule auf Pellworm.

Der Automobilclub und die Deutsche Post möchten im 20. Jahr der Partnerschaft damit wieder einen Beitrag zum Schutz auf dem Schulweg und in der Freizeit für die jüngsten und damit auch schwächsten Verkehrsteilnehmer leisten.

Schon 90 Prozent aller sechsjährigen Kinder in Schleswig-Holstein fahren mit dem Rad. Sie nehmen oft ohne Begleitung Erwachsener allein am Straßenverkehr teil. Verkehrsbeobachtungen haben ergeben, dass die Kinder im nördlichsten Bundesland mehr und früher mit dem Rad fahren als in anderen Bundesländern.
Um das Risiko von Kopfverletzungen zu verringern, fordert der ADAC seit langem, dass Kinder nicht ohne Fahrradhelm unterwegs sein sollten. Nur ein Helm kann den empfindlichen Kopfbereich schützen und die Aufprallkräfte erheblich mindern.

Um einen optimalen Schutz zu bieten, ist es wichtig, dass Fahrradhelme folgende Kriterien erfüllen. Ein sicherer Helm muss

  • über eine dicke Innenschale – meist aus Styropor – verfügen, die bei einem Aufprall den Druck auf den Kopf verteilt und die Kräfte somit dämpft;
  • eine dünne, aber harte Außenschale besitzen. Sie verhindert, dass spitze und harte Gegenstände durch die Innenschale dringen;
  • einen Verschluss besitzen, der leicht mit einer Hand zu öffnen ist.

Der ADAC empfiehlt außerdem dringend, dass Eltern ihre Kinder nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad auf die Straße schicken. Dazu gehören unbedingt eine komplette Beleuchtung, die vorgeschriebenen Reflektoren, funktionsfähige Bremsen hinten und vorn, eine Klingel sowie Flickzeug für den Notfall. Außerdem sollte Kindern genau gezeigt werden, in welchen Bereichen ihrer Wohnumgebung sie Rad fahren können und wo besondere Gefahren bestehen.