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Zukunft des öffentlichen Verkehrs

Studie zu Mobilitätsstandards außerhalb von Ballungsräumen

Ländliche Mobilität stellt eine der großen Herausforderungen für die kommenden Jahre dar. Während es in Städten mehrere Mobilitätsoptionen gibt und es dort vor allem um die Luftreinhaltung oder Staus geht, müssen auf dem Land meist überhaupt sinnvoll nutzbare Alternativen zum Pkw geschaffen werden.

Kernaufgabe im ländlichen Raum ist es, Erreichbarkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Sinne der Daseinsvorsorge zu sichern. Dazu gehören u. a. die Bereitstellung, Organisation und Aufrechterhaltung der Mobilitätsangebote im öffentlichen Verkehr (ÖV).

Dabei stehen folgende Fragen im Raum:
Welches öffentliche Verkehrsangebot will oder muss sich unsere Gesellschaft leisten, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen und gleichzeitig umwelt- sowie verkehrspolitische Ziele zu erreichen? Ist die gegenwärtige Mobilitätsfinanzierung in Deutschland geeignet, um die Mobilität im ländlichen Raum adäquat zu sichern?

In einer neuen Studie hat das Berliner IGES Institut im Auftrag des ADAC die öffentliche Mobilität außerhalb von Ballungsräumen untersucht. Detailliert betrachtet werden zentrale Mobilitätssegmente wie die Pendlermobilität zwischen den suburbanen Gebieten und Städten, die Verbindungen zwischen kleineren und mittleren Städten sowie die Mobilität in ländlich geprägten Räumen.

Neben dem traditionellen ÖV mit Bus und Bahn werden in der Studie innovative Ansätze zur Integration intermodaler Angebote betrachtet. Der Status quo sowie aktuelle Trends im öffentlichen Verkehr werden analysiert, ein konkreter Vorschlag für zukunftsfähige Mobilitätsstandards entwickelt sowie Handlungsempfehlungen zur Finanzierung und Organisation des ÖV abgeleitet. Die Studie ist unter dem Titel „Zukunftsfähige öffentliche Mobilität außerhalb von Ballungsräumen. Konzeption einer Angebots- und Organisationsmodernisierung“ im Frühjahr 2020 erschienen und auf adac.de/iges-studie2020 abrufbar.

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