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Autofreie Stadt[t]räume

Illusion oder Chance auf mehr Lebensqualität?

Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, Bevölkerungsdichte und Verkehr nehmen zu. Die Bedürfnisse von Bewohnern, Besuchern, Gewerbetreibenden, Pendlern sowie des Wirtschaftsverkehrs sind vielfältig. Dazu zählen sichere und ruhige Straßen, Räume für Erholung und Begegnung, hohe Luftqualität, attraktive Einkaufs-, Gastronomie- und Kulturangebote. Emissionsarme Autos werden die Zukunft prägen, doch Platzprobleme lösen sie nicht. Deshalb werden zunehmend autoreduzierte Konzepte für Innenstädte und Wohnquartiere diskutiert. Sind sie die Lösung?

Die in dieser Ausgabe vorgestellten Projekte zeigen, dass Verbote zu kurz gedacht sind. Gemeinsam ist ihnen, dass es dort um bessere Aufenthaltsqualität und nicht um die Verbannung des Autos geht. Reduzierter Autoverkehr ist Teil einer Gesamtlösung, bei der Erreichbarkeit und Mobilität gewährleistet bleiben. Eine Blaupause für andere Städte können sie nicht liefern, denn Umgestaltungen müssen örtliche Anforderungen und Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen.

Ein intensiver Beteiligungsprozess ist für die Akzeptanz notwendig, in Pilotprojekten können Bedarfe aufgenommen und Mitgestaltung ermöglicht werden. Wie eine gute Partizipation aussehen sollte, lesen Sie in den abschließenden Empfehlungen.

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