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Rückblick 2019: Von Schleswig nach Grundhof

Fahren für einen guten Zweck

Zum sechsten Mal in Folge veranstaltete der ADAC Schleswig-Holstein e.V. die ADAC Classic Car Charity – Fahren für den guten Zweck.

Am Samstag, den 14. September 2019 fuhren bei strahlendem Sonnenschein 80 Young- und Oldtimer nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel Waldschlösschen, Schleswig im Minutentakt los. Die erste Überraschung für die Teilnehmer war ein kleiner Halt beim Amtsgericht, denn hier überreichten Vertreter der Interessengemeinschaft Pro Lollfuß e.V. in Wikinger-Gewandungen kleine Präsente. Außerdem wurde ein Erinnerungsfoto von der Fotografin Melanie Marschner geschossen.

Ein paar Straßen weiter, führte die Strecke direkt an der Hafenkante entlang – hier wartete die nächste Überraschung: Im Vorwege erhielten die Teilnehmer den Hinweis, eine Stoppuhr mitzunehmen. Warum wussten sie nun. Der Moderator Jürgen von Schassen erklärte den Teilnehmern und Zuschauern kurz was zu tun war, es folgte eine Spaß-Gleichmäßigkeitsprüfung, wie sie im sportlichen Bereich üblich ist. Es galten 30 Meter in 15 Sekunden zu bewältigen. Klingt einfach, es waren die unterschiedlichsten Zeiten dabei und eine Menge Spaß!

Nach einigen Kilometern durch Angeln folgte eine Kaffee-Pause beim Idstedt-Museum. Hier konnten sich die Teilnehmer die deutsch-dänische Geschichte und alles rund um die Schlacht bei Idstedt vom 25. Juli 1850 anschauen. Auch der mitfahrende ADAC Straßenwachtfahrer hatte hier seinen ersten größeren Einsatz – an dieser Stelle danke für die Unterstützung.

Die Strecke führte weiter durch Wald und Wiesen, über Hügel und Kurven Richtung Norden. Kurz vor der äußersten Spitze der Halbinseln Angeln gab es einen Mittagsstopp direkt am Strand mit wundervollem Blick über die Flensburger Förde bis Dänemark. Im Strandrestaurant Glückselig konnten sich die Teilnehmer stärken und ein wenig am Strand spazieren gehen.

Weiter ging es entlang der Förde wieder ins Landesinnere. Einige kleine Dörfer wurden durchquert, bis es zum Scheersberg und dem Bismarckturm ging – auch hier wartete Kaffee und Kuchen. Wer wollte, konnte den Turm besichtigen und den Blick von der Aussichtsplattform in 18,3 Metern Höhe genießen.
Im Anschluss ging es wieder entlang der Flensburger Förde Richtung Langballigau. Hier wartete die offizielle Zieldurchfahrt durch den Torbogen und begleitet vom Moderator Jürgen von Schassen. Gerhard Hillebrand, Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein e.V., hieß die Teilnehmer mit schwenkender Zielflagge willkommen, Hans-Jürgen Feldhusen, Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik, übereichte das Erinnerungsfoto mit den Wikingern vom Vormittag.

Nach einem letzten Schlenker über ein paar Dörfer erfolgte die Ankunft am Ziellokal Grundhof Krug. Hier erwartete die Teilnehmer ein reichhaltiges angeliter Buffet.

Im Anschluss erfolgte die lang erwartete Scheckübergabe an den Verein MS-Mobil. Sandra und Niels Engberding, selbst als Teilnehmer dabei, nahmen einen Scheck in Höhe von 8.520 Euro entgegen. Der Verein unterstützt Multipel-Sklerose Erkrankte und anderer Schwerstbehinderte, indem sie Wohnmobile zum kleinen Preis zum Verleih zur Verfügung stellen. Denn Ziel des Vereins ist es Ferien auch für Schwerstbehinderte zu ermöglichen – dadurch soll die Lebensqualität verbessert, Gesellschaftsintegration gefördert und etwas Lebensfreude geweckt werden.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an die Ortsclubs AC Schleswig von 1923 e.V., MSF Idstedt e.V. und AC von Flensburg e.V., ohne deren Mitglieder diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Rückblick 2018: ADAC Classic Car Charity im Südwesten Holsteins ein voller Erfolg

2018 - Oldtimerausfahrt an Elbe, Pinnau und Krückau

Ein Ford Thunderbird von 1956, ein Käfer von 1959, eine Corvette von 1978: Zum fünften Mal in Folge veranstaltete der ADAC Schleswig-Holstein eine Ausfahrt für den guten Zweck:
Am 15. September machten sich die 80 Teilnehmer mit ihren Young- und Oldtimern auf den etwa 160 Kilometer langen Weg entlang der Elbe und deren Zuflüsse. Gestartet wurde ab 9.30 Uhr am schönen Landgasthof Unter den Linden in Oelixdorf bei Itzehoe, weiter ging es durch den Südwesten Schleswig-Holsteins über Glückstadt, Uetersen und Elmshorn bis nach Barmstedt. Die Fahrt mit touristischem Hintergrund stand wieder ganz im Sinne der guten Sache, ohne Zeitwertung oder sportliche Aufgaben.

Unterwegs erwarteten die Teilnehmer etliche Highlights: Ein Halt im Glückstädter Hafen gehörte ebenso dazu wie einige Kilometer entlang des Elbdeiches sowie die Durchfahrt das Arboretum in Ellerhoop.

Das profitierte auf besondere Weise von seiner Gastfreundschaft, denn in diesem Jahr gingen die Spendengelder an zwei Einrichtungen, die einen großen Beitrag zum ökologischen und sozialen Erbe leisten. Das Bienenmuseum in Moorrege überzeugt durch die Arbeit der einheimischen Imker und mit seiner Museumspädagogik, die die Bedeutung der Bienen zeigt und die Angst vor Insekten nimmt. Und auch im Arboretum soll das ökologische Bewusstsein geweckt und erweitert werden. In der gärtnerisch gestalteten Parkanlage findet man Blütenpracht, Gartenschönheiten, Ruhe und Erholung. Vertreter beider Einrichtungen erhielten aus den Händen des ADAC-Vorsitzenden Gerhard Hillebrand und Sportvorstand Torsten Johne einen Scheck über je 4.310 Euro.

Rückblick 2017: Fahren für den guten Zweck - am Nord-Ostsee-Kanal

Zum vierten Mal in Folge veranstaltete der ADAC Schleswig-Holstein eine Ausfahrt für den guten Zweck: Am ver-gangenen Samstag, den 16. September, ging es für 80
Young- und Oldtimer auf den etwa 180 Kilometer langen Weg entlang des Nord-Ostsee-Kanals.

Ein Jaguar MK IV von 1948, ein Mercedes SL Pagode von 1971, ein Morris Minor 1.000 von 1957: Das sind nur drei der Klassiker, die um 9.30 Uhr auf dem Himbeerhof Gut Steinwehr in Bovenau an den Start gingen. Weiter führte die Route durch das Herz Schleswig-Holsteins über den Schlossplatz in Rendsburg bis nach Jevenstedt. Bendorf hieß anschließend der Nachmittagsstopp und führte die Teilnehmer zur Zucker-waren-Herstellung der Firma Bonbon Pingel. Das Ziel erreichten die ersten Fahrzeuge gegen 17.00 in Wrohm, wo sich alle am Gasthaus ‚Zum alten Fährhaus‘ in Lexfähre wieder trafen.

Die gesamte Strecke war so geplant, dass sich die Teilnehmer immer in Nähe des Nord-Ostsee-Kanals befanden.

Die Fahrt mit touristischem Hintergrund steht ganz im Sinne der Gemeinschaft und der guten Sache, ohne Zeitwertung oder sportliche Aufgaben. In diesem Jahr gingen die Spendengelder an zwei Einrichtungen, die in und um Rendsburg Gutes tun. Die Frauenberatungsstelle !Via in Rendsburg unterstützt betroffene Frauen und Mädchen u.a. bei häuslicher Gewalt und in persönlichen Krisensituationen. Das Hospiz Haus Porsefeld bietet todkranken Menschen die Möglichkeit, die verbleibende Zeit selbstbestimmt und sicher begleitet zu verbringen.

ADAC-Vorstandsmitglied Torsten Johne (r.) und Geschäftsfüh-rer Stefan Schwarz (2.v.l.) übergaben die Schecks über
jeweils 4.120 Euro an Frau Preußer vom Hospiz Haus Porse-feld sowie Frau Trede-Atayi von der !Via Frauenberatungsstelle.

Rückblick 2016: ADAC Schleswig-Holstein lud wieder historische Fahrzeuge zur Ausfahrt

Oldtimerausfahrt für eine gute Sache an der Westküste:

Auch in diesem Jahr hat der ADAC Schleswig-Holstein die Besitzer mindestens zwanzig Jahre alter Youngtimer und Oldtimer mit Straßenzulassung zu einer Charity Tour gerufen. „Im Vordergrund sollten der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis mit anderen Liebhabern alter Fahrzeuge stehen“, so ADAC-Sportleiter Torsten Johne. Und natürlich das gemeinsame Erfahren der schleswig-holsteinischen Landschaft: Die Tour startete diesmal auf dem Messegelände in Husum und führte 180 Kilometer durch Nordfriesland, Eiderstedt und Dithmarschen zurück in die gar nicht so „graue Stadt am Meer“.

Die Ausfahrt hatte wieder einen sozialen Hintergrund: „Die Startgelder gingen in diesem Jahr an das Kinderschutz-Zentrum Westküste des Diakonischen Werkes. Mit der Spende sollte die wertvolle Projektarbeit zur Prävention vor sexueller Gewalt gegenüber Kindern unterstützt werden“, so Johne weiter. Gemeinsam mit ADAC-Geschäftsführer Stefan Schwarz übergab er den Scheck über 9.510 Euro an die Einrichtungsleiterin Ursula Funk, den Projektleiter Lars Wulff und den Geschäftsführer Volker Schümann.

Rückblick 2015: ADAC Classic Car Charity

ADAC Schleswig-Holstein e.V. übergibt einen Scheck in Höhe von 9.860 Euro
Oldtimerausfahrt für eine gute Sache in der Schleiregion.
Auch in diesem Jahr hat der ADAC Schleswig-Holstein die Besitzer mindestens zwanzig Jahre alter Youngtimer und Oldtimer mit Straßenzulassung zu einer Charity Tour gerufen.

„Im Vordergrund sollten der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis mit anderen Liebhabern alter Fahrzeuge stehen“, so ADAC-Sportleiter Torsten Johne. Und natürlich das gemeinsame Erfahren der schleswig-holsteinischen Landschaft: Die Tour startete diesmal auf dem Aschberg in Ascheffel und führt 170 Kilometer durch die Schleiregion mit Ziel in Eckernförde.

Die Ausfahrt hatte wieder einen sozialen Hintergrund: „Die Startgelder gingen in diesem Jahr an die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die 2015 ihr 150. Jubiläum feiern. Mit der Spende sollte die wertvolle Arbeit der regionalen Freiwilligenstation Eckernförde gefördert werden“, so Johne weiter. Gemeinsam mit ADAC-Geschäftsführer Stefan Schwarz übergab er den Seenotrettern um Vormann Horst Egerland am Ende der Veranstaltung einen Scheck über 9.860 Euro. Die Seenotretter mit Liegeplatz im Hafen von Eckernförde veranstalteten für alle Interessierten ein Open Ship. Die Räumlichkeiten der DGzRS-Freiwilligenstation waren am Veranstaltungstag ebenfalls geöffnet.