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Der Vorsitzende, Gerhard Hillebrand (r), und Torsten Johne, Vorstandsmitglied für Jugend und Sport des ADAC Schleswig-Holstein übergeben die Preise

26.11.2018

Preisverleihung im landesweiten Verkehrssicherheitswettbewerb

Ernte nach drei Jahren intensiver Arbeit: Das Kieler Haus des Sports war am Montagnachmittag fest in Kinderhand. Erstmals wurden die Preise im landesweiten Schulwettbewerb zur Verkehrssicherheit vergeben. 2015 hatten der ADAC Schleswig-Holstein, das Institut für Qualitätssicherung an den Schulen (IQSH), die Unfallkasse Nord, die Landesverkehrswacht sowie das Innenministerium den Wettbewerb unter dem Motto "Wir sind dabei" aus der Taufe gehoben, seit dem vergangenen Jahr ist auch noch das Verkehrsministerium mit an Bord. Und alle Organisatoren betonen unisono, dass es gerade die unterschiedliche Expertise der Partner ist, die diesen Schulwettbewerb bundesweit einzigartig macht. Und das hat sich herumgesprochen: 2016 erhielt der Wettbewerb selbst einen Preis von der Kinderunfallhilfe.

"Wir wollten, dass es in der Verkehrserziehung nicht bei der Theorie bleibt", sagt ADAC-Landesvorsitzender Gerhard Hillebrand. "Die Unfallzahlen sind in den vergangenen Jahren tendenziell wieder gestiegen, und überdurchschnittlich oft waren Kinder involviert. Gleichzeitig sind die Lehrkräfte überlastet und die Polizei muss sich aufgrund der Personalentwicklung aus immer mehr pädagogischen Aufgabenfeldern zurückziehen."

Nachhaltige Verkehrserziehung

Und so ist die Aktion Wir sind dabei vor allem eines: nachhaltig.
"Wir nehmen die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung auf und bieten interessierten 1. Klassen eine verkehrserzieherische Begleitung bis hin zum Übergang in die weiterführende Schule. Gleichzeitig möchten wir die Lehrkräfte in ihrer Arbeit unterstützen", so Hillebrand. Die Klassen können im Verlauf dieser Schuljahre eine Vielzahl von Veranstaltungen kostenlos anfordern und den Kindern anbieten. So können etwa Fahrradturniere veranstaltet, das Programm Achtung Auto abgerufen oder Übungen zum Frühradfahren angeboten werden. Präventionsbeamte der Polizei bestätigen, dass Schüler, die diese Programme durchlaufen haben, sicherer am Straßenverkehr teilnehmen können und damit ihr Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, signifikant senken können.

Preise nach Kiel und Kremperheide

Drei Jahre hatten die teilnehmenden Schulen Zeit, sich so viel und so nachhaltig wie möglich mit dem Thema Verkehrssicherheit zu beschäftigen. Neben dem pädagogischen Gewinn ging es auch um Preise, die die Initiatoren ausgelobt hatten: Die Klasse mit dem besten Gesamtkonzept konnte im letzten Grundschuljahr eine Klassenreise gewinnen. Und das waren bei der ersten Preisverleihung seit Wettbewerbsbeginn gleich zwei Klassen: Die 4a und 4b der Grundschule Kremperheide fahren nun im Frühjahr drei Tage auf einen Reiterhof auf der Halbinsel Eiderstedt. Auch der 3. Preis wurde geteilt: Die 4c der Reventlouschule und die 4b der Schule am Heidenberger Teich, beide aus Kiel, werden mit ihren Lehrern je einen erlebnisreichen Tag auf dem Reiterhof verbringen.

Schulklassen können jederzeit in den laufenden Wettbewerb einsteigen - ganz nach dem Motto Wir sind dabei.

Informationen dazu gibt es auf diesen Seiten oder unter 0431 660 21 27.