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Unser Ambulanzflugzeug vom Typ Learjet 60 XR (links) kann bis zu zwei liegende Patienten transportieren und wird hauptsächlich auf Mittelstrecken eingesetzt. Die Beechcraft Super King Air A350 (rechts) hat die gleiche Kapazität, fliegt aber hauptsächlich kürzere Routen ein. Bis zu 10 Patienten haben in der Dornier Fairchild 328 – 300 Platz. Beim ADAC Ambulanz-Service sind zwei der fliegenden Intensivstationen im Einsatz. (C) ADAC Ambulanz-Service / Tilman Weishart

11.04.2019

Über 12.500 Krankenrücktransporte nach Deutschland / Rund 37 Prozent Unfallopfer / Medizinische Hilfe in 194 Ländern

Der ADAC Ambulanz-Service hat im Jahr 2018 in insgesamt 194 Ländern 56.935 erkrankten und verletzten Urlauber geholfen, darunter 6055 Kindern. Das sind rund 1600 Hilfeleistungen mehr als im Vorjahr.

Die meisten Versicherten wurden in Spanien (6645), Österreich (6473) und der Türkei (6189) betreut. Die Hilfeleistungen in der Türkei haben sich mit einem Plus von 19,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht, während sie in Italien (4508), Griechenland (2387), Frankreich (1873) und Kroatien (1485) in etwa auf Vorjahresniveau blieben. Außerhalb von Europa liegen – wie schon 2017 – die USA (1517) und Ägypten (1370) vorne. Dahinter folgen Marokko mit 405, Australien mit 322 und Indonesien mit 320 betreuten Versicherten.

Für 12.522 erkrankte oder verletzte Urlauber organisierte der ADAC Ambulanz-Service einen Krankenrücktransport in eine Klinik in der Heimat – das sind 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die meisten Krankenrücktransporte wurden für Versicherte aus Nordrhein-Westfalen (3174), Bayern (1880) und Baden-Württemberg (1702) organisiert.

4338 Versicherte (-1,5 Prozent) wurden per Flugzeug zurückgebracht – entweder in einer Linien- oder einer ADAC Ambulanz-Maschine. Je nach Maschinentyp kostet ein ADAC Ambulanz-Sonderflug bis zu 45.000 Euro, ein Intensivtransport von einem anderen Kontinent sogar bis zu 130.000 Euro. Der teuerste Krankenrücktransport, der bis dato durchgeführt wurde, war ein Spezialtransport aus Thailand, bei dem eine mobile Herz-Lungen-Maschine zum Einsatz kam. Die Kosten für diesen Fall betrugen über 250.000 Euro – Arzt- und Krankenhauskosten nicht eingerechnet.

Hauptursachen für die Krankenrücktransporte per Flugzeug sind in über 60 Prozent der Fälle Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 36,7 Prozent gehen auf Unfälle zurück, besonders auf Verkehrs- und Sportunfälle.

Mehr dazu in dem ADAC YouTube-Kanal.

Produktangebot
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz kann ein medizinischer Notfall im Ausland sehr teuer werden, denn ein Krankenrücktransport in eine Klinik in Deutschland ist generell nicht über die Kasse abgedeckt. Daher empfehlen neben dem ADAC Ambulanz-Service auch das Auswärtige Amt sowie die gesetzlichen Krankenkassen, mit einer privaten Auslandskrankenversicherung vorzusorgen. Den gibt es bei der ADAC Versicherung AG ab 12,80 Euro im Jahr.

Damit im Notfall schnell reagiert werden kann, gewährleistet der ADAC Ambulanz-Service eine Erreichbarkeit rund um die Uhr. ADAC Versicherte sollten sich unmittelbar nach einer Erkrankung, Verletzung oder der Aufnahme im Krankenhaus oder in einer Notfallambulanz unter +49 89 76 76 76 melden, damit sie zeitnah beraten und weitergehende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Quelle: ADAC Versicherung AG