DL Racing Team


Björn Dau auf Platz 8 in Deutschland

Das Jahr 2011 ist gerade einmal knapp über die Hälfte hinter uns gebracht, da ist die Saison zur deutschen Rennslalom Meisterschaft 2011 bereits beendet und der Sieger gekürt. Nach insgesamt Acht Läufen in Deutschland vom tiefsten Bayern in Eggenfelden bis in den hohen Norden in Eggebek konnte das DL-Racing Team sein selbst gestecktes Saisonziel erreichen. Eine Top 10 – Platzierung konnte nach 2005 und 2009 durch Björn Dau ein drittes Mal erreicht werden. Am Ende freute sich der junge Harrisleer über den Achten Platz in der höchsten deutschen Slalom-Klasse. Dabei wurde es am Ende der Saison noch einmal knapper als gedacht.
Nach den ersten drei Läufen lag Björn mit seinem Honda CRX noch auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Dann gab es beim vierten Lauf im heimischen Eggebek einen Fahrfehler, der vier Pylonen und 12 Strafsekunden mit sich brachte. Beim fünften Lauf gab es Ärger mit einem Streckenposten, der eine Pylone auf der Strecke vergaß. Beim sechsten Lauf dann der Super-Gau mit einem Ausfall in Berlin. Erst in den beiden Endläufen in Ahlhorn konnte sich Björn Dau dann wieder in die Top 10 zurückkämpfen.


Björn Dau wiederholt Vorjahreserfolg

11-05-02 - 14 Stunden und knappe 1.000 km. betrug die Anfahrt des DL-Racing Teams zum Saisonauftakt in der deutschen Rennslalom Meisterschaft 2011. Für das Team um Björn Dau ging es zur ersten Veranstaltung des Jahres ins oberbayerische Eggenfelden zum vermutlich schnellsten Rennslalom der Saison. Nachdem im Vorjahr in Eggenfelden die Plätze drei und eins heraussprangen, war die Motivation für die Läufe 2011 scheinbar unbegrenzt.

Der bundesweit bekannte Honda CRX wurde im Winter durch das Mechaniker Team von Kfz Service Dau vor allem in Sachen Zuverlässigkeit und Unterboden in vielen Arbeitsstunden weiter entwickelt. Das Team um Chef-Mechaniker Thorkild Dau will vor allem der hohen Ausfallquote der letzten beiden Jahre entgegen wirken und strebt dabei wieder eine Ausfallquote von null an, welche Jahrelang gehalten werden konnte. So wurde in diesem Jahr auch erstmals zwei Trainingsveranstaltungen in Rendsburg und in Itzehoe angesetzt, welche das Fahrzeug problemlos absolvierte.

In Eggenfelden wurden dadurch auch keinerlei Probleme am Fahrzeug erkannt. So konnte Björn Dau an beiden Tagen voll angreifen. Als zweiter Fahrer griff Thorkild Dau nach langer Zeit wieder ins Lenkrad. Dieser verbesserte sich vom ersten Trainingslauf am Samstag bis zum letzten Wertungslauf am Sonntag um über 15 Sekunden. Bis auf 5 Sekunden kam er am Ende an die Topzeiten wieder heran. Dadurch fand er sich an beiden Tagen auf im hinteren Mittelfeld wieder, womit er sich jedoch zufrieden zeigte. Anders Björn, der von Anfang an wie im Vorjahr vorne um den Klassen- und Divisionssieg fuhr.

Am Samstag legte er im ersten Wertungslauf vor. Fuhr die schnellste Zeit, hatte jedoch nur einen mageren Vorsprung von 0,08 Sekunden auf den Zweitplatzierten. Im zweiten und letzten Wertungslauf konnte er seine Zeit nicht ganz halten. Am Ende standen 0,24 Sekunden Rückstand auf den Sieger Mike Röder aus dem durch Sebastian Vettel bekannten Heppenheim zu Buche. Jedoch mogelte sich gleich noch ein zweiter Fahrer dazwischen. Am Ende fehlten 0,10 Sekunden für den zweiten Platz. Am Ende sprang somit ein dritter Platz heraus, welcher an sich als Erfolg zu werten war, jedoch aufgrund des geringen Rückstandes erst einmal für traurige Gesichter im Team sorgten.

Dieses sollte sich am Sonntag ändern. Dort wurde die Geschichte anders herum geschrieben. Nach dem ersten Lauf fing sich Björn einen größeren Rückstand von über einer Sekunde ein. Somit stand gar nur Platz fünf nach der ersten Hälfte zu Buche. Im zweiten Lauf fuhr Björn dann jedoch die absolute Bestzeit beider Tage und konnte somit die Sekunde Rückstand gar noch eine Sekunde Vorsprung verwandeln und wiederholte damit das erfolgreiche Vorjahresergebnis. Platz drei und eins in der Klasse und in der Division bedeuten gleichzeitig der dritte Platz in der Gesamtwertung zur deutschen Rennslalom Meisterschaft 2011. Also ein guter Start in eine neue Saison, in welcher am Ende nach 2007 endlich ein zweites Mal eine Top 10 Platzierung in der höchsten deutschen Slalom-Klasse herausspringen soll. Damals beendete Björn Dau ohne einen einzigen Saisonsieg die Rennslalom Meisterschaft als Siebenter.