Automobilsport

Der ADAC Schleswig-Holstein und seine Ortsclubs veranstalten jährlich mehr als 100 Automobilsport-Veranstaltungen im lizenzfreien und auch im lizenzpflichtigen Bereich und dieses in den unterschiedlichsten Sportarten. So werden Rallye-, Slalom- und Turnierveranstaltungen oder sogar Geländewagen-Trials angeboten, die von jedermann gefahren werden können. Machen Sie sich ein Bild von den Aktivitäten und surfen auf den weiteren Motorsportseiten des ADAC Schleswig-Holstein.


E-Mobil Rallye mit zahlreichen Highlights

Erster Nennungstermin rückt näher
Am 31. März läuft der Nennungstermin ab für Teilnehmer, die noch zum vergünstigten Nenngeld starten möchten. Nach Ablauf erhöht sich das Startgeld von 590 auf 800 Euro.

Der ECO-Mobility e.V. und zahlreiche ADAC-Motorsportclubs aus der Region haben eine großartige Rallye auf die Beine gestellt, die für jeden etwas bietet. Ob Profi oder Anfänger, jeder hat die Möglichkeit, sein fahrerisches Können und den Umgang mit Karten, Bordbuch als Fahrer-/Beifahrerteam in einem Elektroauto unter Beweis zu stellen. Die Chance auf einen der vorderen Plätze haben alle Starter, denn bei der Ermittlung der Sieger geht es nicht um Schnelligkeit. Auf Gleichmäßigkeits-Wertungsprüfungen ist das genaue Zeitfahren – möglichst auf die zehntel Sekunde -  der Prüfungsstrecke gefragt.

Aber auch für die sportlichen Fahrernaturen sind Sonderprüfungen im Programm, wie die Leistungsprüfung mit „Blitzerwagen“ in der Flensburger Innenstadt oder der Schotter-Slalom an der Fachhochschule Flensburg.  Danach folgt ein Asphalt-Slalom in Süderbrarup und eine Orientierungsetappe in der Nähe von Plön. Geschicklichkeit spielt auf zwei Wertungsprüfungen in Lübeck und im „Hamburg Cruise Center HafenCity“ eine Rolle, wo die Rallye nach vier Tagen am 1. Mai 2012 ihren Zieleinlauf hat. Neben den vielen Sonderpreisen, die auf Leistungsprüfungen ausgefahren werden, hat der Veranstalter weitere Highlights für Teilnehmer und Zuschauer im Programm.


ADAC GT Masters auch 2012 mit attraktivem Kalender

„Liga der Supersportwagen“ wieder mit 16 Rennen
Der ADAC stellt frühzeitig die Weichen für die Motorsport-Saison 2012. Beim Saisonfinale des ADAC Masters Weekends in Hockenheim (30. September bis 2. Oktober) präsentiert der ADAC einen attraktiven Kalender für die ADAC GT Masters-Saison 2012. Auch im Jahr 2012 sind wieder bei acht Terminen insgesamt 16 Rennen in Deutschland und dem benachbarten Ausland vorgesehen.

Saisonauftakt 2012 wieder in der Motorsport Arena Oschersleben

Der Saisonstart zur sechsten Saison des ADAC GT Masters im Rahmen des ADAC Masters Weekends ist vom 13. bis 15. April 2012 traditionell in der Motorsport Arena Oschersleben geplant. Das ADAC Masters Weekend mit den Supersportwagen aus dem ADAC GT Masters wird ebenso auf dem Sachsenring und dem EuroSpeedway Lausitz zu Gast sein. Nach der erfolgreichen Premiere des ADAC GT Masters im Rahmen des ADAC Truck Grand Prix 2011 auf dem Nürburgring vor insgesamt 212.000 Zuschauern (am Wochenende) tritt die „Liga der Supersportwagen“ auch 2012 wieder bei dem „Trucker Festival“ in der Eifel an. Fans, Teams und Fahrer aller permanenten ADAC Masters Weekend-Serien dürfen sich im kommenden Jahr auch auf eine Rückkehr zum Red Bull-Ring in Österreich freuen. Für alle Serien des ADAC Masters Weekends ist als weiterer Austragungsort die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings wie auch erstmalig der Dünen-Kurs im niederländischen Zandvoort vorgesehen. Das Finale der Saison 2012 findet wie bereits in diesem Jahr auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

„Wir freuen uns bereits zum Saisonende einen vorläufigen Kalender für die Saison 2012 präsentieren zu können“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Neben den Veranstaltungen des ADAC Masters Weekend auf allen permanenten Rennstrecken in Deutschland wird es auch zwei Auslands-Gastspiele auf den sehr attraktiven Strecken in Zandvoort und dem Red Bull-Ring geben. Ein Highlight für die Fans wird sicherlich wieder der Start des ADAC GT Masters und der Formel ADAC im Rahmen des ADAC Truck Grand Prix auf dem Nürburgring vor einer tollen Kulisse sein. Die sehr positive Entwicklung der Teilnehmer- und Besucherzahlen beweist, dass wir für Fans und Fahrer ein attraktives Paket geschnürt haben. Diesen Trend wollen wir auch im kommenden Jahr fortsetzen und freuen uns auch 2012 bei attraktiven Eintrittpreisen wieder zahlreiche Fans vor Ort begrüßen zu dürfen.“

Vorläufiger Terminkalender und geplante Veranstaltungsorte der ADAC GT Masters-Saison 2012:

13.04. – 15.04.2012 Motorsport Arena Oschersleben
11.05. – 13.05.2012 Zandvoort / Niederlande**
08.06. – 10.06.2012 Sachsenring
13.07. – 15.07.2012 Nürburgring (ADAC Truck Grand Prix)*
10.08. – 12.08.2012 Red Bull-Ring / Österreich
31.08. – 02.09.2012 EuroSpeedway Lausitz
14.09. – 16.09.2012 Nürburgring (Grand-Prix-Strecke)**
05.10. – 07.10.2012 Hockenheimring Baden-Württemberg

* nur ADAC GT Masters und ADAC Formel Masters (Sprint-Strecke)
** vorbehaltlich Bestätigung Veranstalter

[Stand: 29.09.2011]


Freundschaften wurden geschlossen

Rennen auf dem Estering brachte viel zusammen
Das Rennen am Sonntag auf dem Estering hat viele neue Freundschaften hervorgebracht. Das kann man als ein Resümee des 4. Laufs zur DRX Deutschen Rallycross Meisterschaft ziehen.

Mehr als 1500 Zuschauer haben ein hervorragendes Starterfeld, spannende Rennen und einen Stargast gesehen, der mit dem Rallycross-Sport und dem Estering in kürzester Zeit Freundschaft geschlossen hat. HSV-Defensiv-Spieler und Nationalmannschaftsspieler Dennis Aogo war nicht nur das erste Mal auf dem Estering, sondern wurde von René Münnich in seinem Skoda Fabia MKII T 16 4x4 auch über den Ring chauffiert. Münnich hatte sich nach einer Anfrage vom ACN dazu bereit erklärt, diese Aktion durchzuführen nach 5 Runden über leicht durchnässten  Estering  war Aogo voll Lob und Begeisterung. Er konnte seine Begeisterung kaum in Worte als er mit dem Streckensprecher des Esterings Martin Kummerow ein anschließendes Interview führte. „Ich komme auf jeden Fall wieder. Das war Unglaublichste, was ich bislang erlebt habe. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, es geht alles so schnell und es macht einen Riesenspaß in so einem Auto mitzufahren!“ (Aogo)

Aber neben der sehr publikumswirksamen Aktion mit dem HSV-Star wurden natürlich auch noch richtige Rennen zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Durch die immer wieder wechselnden Witterungsverhältnisse war kein Rennen wie das nächste und viele Ereignisse waren nicht vorhersehbar.

Eins war aber vorhersehbar – das es wieder ein Top-Rennen für die Spezialcrosser werden sollte, die der Einladung des ACN Automobilclub Niederelbe e.V. im ADAC gefolgt waren. Vorjahressieger Folker Lange konnte seinen Erfolg wiederholen und vor den Niederländern Sjakko de Visser und Rene van Roy ins Ziel kommen.
Bei den SuperCars war Bernd Schomaker aus Bremervörde-Elm bis zu einem Antriebswellenschaden auf einem aussichtsreichen 2.Platz – leider endete das Wochenende unglücklich – nur Platz 4. Sieger wurde der Aogo-Chauffeur René Münnich vor dem Österreicher Ignaz Schneider und dem Bayern Norbert Fuchs.

Bei den Super1600 konnte der Vorsitzende des ACN Andreas Steffen seine hervorragenden Ergebnisse aus den Vorläufen nicht ins Finale retten. Auch bei ihm streikte der Antrieb seines Peugeot 206 Maxi Kitcar – er wurde am Ende 8. im Finale. Somit konnten noch wichtige Punkte für die Internationale Deutsche Meisterschaft gerettet werden. Ralph Wilhelm aus Buxtehude wurde sogar 4. Sieger wurde wieder einmal der in dieser Division alles beherrschende Rolf Volland vor einem wiedererstarkten Sven Seeliger und dem Dänen Peter Lindgaard Nielsen.

Bei den SuperNationals siegte mit Roman Častoral der Gaststarter aus der Rallycross-Europameisterschaft aus der Tschechische Republik vor dem Meisterschaftsführenden Hans Kirchhoff und einem weiteren Gast aus Dänemark Thomas Mark. Gerade die Rennen in de zahlenmäßig stark besetzten Division der SuperNationals bot an diesem Wochende außerordentlich spannenden und spektakuläre Rennen.

Der für seinen Bruder Frank Eichelberg eingesprungene Jens Eichelberg konnte mit seiner Tochter auf dem Beifahrersitz einen über den ganzen Renntag ungefährdeten Sieg herausfahren. Ebenso hat auch Wolfgang Kilb aus Uetersen sich wieder einmal einen Podiumsplatz erfahren. Ralf Bonde aus Schleswig-Holstein konnte sich mit seinem allradangetriebenen BMW bei der Rallycross-Trophy den dritten Platz holen. Die Trophy war an diesem Wochenenede ein Feld voller Überraschungen und ganz hervorragender Rennen – spannend und spektakulär.

Wie gesagt, nicht nur Aogo hat sich mit dem Estering angefreundet. Auch die Trophy und vor allen Dingen die Spezialcrosser haben viele neue Freunde gewonnen. Die Zuschauerresonanz war überraschend positiv. Man wird sich auf jeden Fall in 2012 wiedersehen.


Ruhoff/Baumeister gewinnen im Tesla die 1. Nordeuropäische E-Mobil Rallye

Gesamtsieger Ruhoff/Baumeister
Abschlussfoto der Sieger

Die 1. Nordeuropäische E-Mobil Rallye startete am Samstag in Aabenraa bei sonnigem Wetter und das Lächeln der Sonne übertrug sich im Laufe der zwei Tage auf das komplette Starterfeld. Der Eco-Mobility e.V. aus Kiel und die Motorsportfreunde Idstedt hatten eine E-Mobil Rallye auf die Beine gestellt, die alle Erwartungen übertraf. 

Nach vierzehn Wertungsprüfungen standen die Gesamtsieger und platzierten Teams am Sonntag auf der new energy husum Messe fest. Der Münchener Tim Ruhoff mit Beifahrerin Anna Baumeister sicherten sich mit 103,2 Punkten den Gesamtsieg auf einem Tesla Roadster Sport vor dem E.ON-Hanse Team aus Rendsburg (107,7 Pkt.), das mit einem German E-Car „Stromos“ das Ziel erreichte. Platz drei der Gesamtwertung ging mit 128,7 Punkten an das KESH-Professorenteam der Fachhochschule Kiel. Professor Eisele, Prof. Lebert und Beifahrer Ewers fuhren im nagelneuen Peugeot iOn ein wirklich „professionelles“ Ergebnis ein. Dicht gefolgt vom Mitsubishi-Team Haulsen/Haulsen, die den i-MiEV der Schleswiger Stadtwerke mit 148,7 Punkten auf Platz vier platzierten.

Den Teilnehmern wurde auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen nichts geschenkt. Der Veranstalter hatte das Mix der Prüfungen auf neun Sollzeit-, drei Orientierungs- und zwei Leistungsprüfungen gut verteilt. Wer nicht präzise und aufmerksam die Aufgaben bewältigte, wurde automatisch in den Plätzen nach hinten gereicht. 

Viel Spaß hatten die Rallyeteams und Zuschauer bei den Leistungsprüfungen in Flensburg-Schiffbrücke und auf dem abgesperrten CITTI-Park-Gelände. Überraschen konnte dort ein Citroën Berlingo-Nutzfahrzeug vom Team e8energy aus Hamburg mit nur 42 kW Leistung, aber starker Batterieleistung. Die Besatzung Ernst/Ait Bahou fuhren mit dem Lieferwagen auf der 250 Meter langen Slalomstrecke sogar schneller als der Tesla vom Team „KlimaInvest“ (215 kW). 

Bei dieser E-Mobil Rallye, die ausschließlich mit Elektrofahrzeugen gestartet wurde, ging es aber nicht nur um Sportlichkeit. Das Wissen der Fahrer über die Technik war auch gefragt. Der  Sonderpreis Speichertechnik wurde von der Lübecker O.M.T.-Tochter E-Mobility an denjenigen vergeben, der die Batterietechnik seines Fahrzeugs am besten erklären konnte. Von allen 40 Teams war Michael Haberstroh-Andresen der Technikprofi. Kein Wunder, denn er startete mit einem selbst umgebauten VW Beetle gegen die renommierten Hersteller und erreichte das Ziel immerhin auf Platz 27.

Die Nordeuropäische E-Mobil Rallye wird auch im nächsten Jahr starten und möchte dazu beitragen, dass Elektromobilität mit regenerativem Strom nicht nur Spaß macht, sondern auch schon jetzt erfahrbar ist.
BBS